Verhinderungspflege

Verhinderungspflege

Diese ermöglicht eine ambulante oder teilstationäre Versorgung. Ist es für die Angehörigen nicht möglich stunden-, tage- oder wochenweise, den Pflegebedürftigen zu versorgen, kann über die Pflegekasse Verhinderungspflege finanziert werden. Das kann nötig sein, wenn die Pflege zu Hause zeitweise nicht möglich ist, weil die eingetragene Pflegeperson krank oder im Urlaub ist, aber auch wenn sie zum Beispiel zu einem Arzttermin muss.

Weitere Beispiele:

  • Sie fahren in Urlaub
  • Sie sind selber krank
  • Sie sind beruflich verhindert

Ab Pflegegrad 2 kann die Verhinderungspflege auf Antrag gewährt werden. Der Pflegegrad muss mindestens 6 Monate bestehen und der Antragsteller muss von Angehörigen versorgt werden.

Die finanzielle Unterstützung kann für sechs Wochen im Kalenderjahr genutzt werden. Die Pflegekasse zahlt bis zu einem Gesamtbetrag von 1612,- EUR die Pflegekosten. Geht der Pflegebedürftige während der Verhinderungspflege in eine stationäre Einrichtung, müssen Unterkunft und Verpflegung selbst bezahlt werden.

Durch die Umwandlung der Kurzzeitpflege kann eine Aufstockung des Betrages für Verhinderungspflege um bis zu 806.- Euro beantragt und genehmigt werden.

Ein besonderer Grund für die Verhinderung muss nicht angegeben werden, eine Nachweispflicht besteht nicht.

Informationen des Gesundheitsministeriums

Entlastungsleistungen

Entlastungsleistungen

Entlastungsleistungen, so heißt das im Fachjargon, aber was ist das denn eigentlich? Hier ein paar Beispiele, damit Sie es sich besser vorstellen und für sich nutzen können:

  • Hilfe im Haushalt
  • Begleitung bei Arztbesuchen
  • Begleitung bei Behördengängen
  • Unterstützung bei Einkäufen
  • Begleitung bei Spaziergängen
  • vieles mehr

Bezahlt werden kann aber auch Tages und Nachtpflege.

 

Dies sind nur Beispiele, wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Unterstützungswunsch darunter fällt, rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Was zahlt die Kasse?

Schon ab Pflegegrad 1 haben Sie Anspruch auf die  Entlastungsleistung, in Höhe von € 125 pro Monat. Von diesem Betrag können Sie die oben erklärten “Entlastungsleistungen” bezahlen.

Manche Kassen erstatten nur Rechnungen die von autorisierten Pflege- oder Betreuungsdiensten gestellt werden. Damit möchte man die Qualität der Leistungen sicher stellen.

Das klingt nun schon wieder alles recht kompliziert, ist es aber gar nicht. Außerdem helfen wir Ihnen, wir beraten Sie gerne und führen auch das Gespräch mit Ihrer Kasse. Sie können also jederzeit sicher sein, von uns korrekt informiert zu werden.

Unsere ausgebildeten Fachkräfte übersetzen für Sie diese “Bürokratensprache” in eine für Sie verständliche Form.

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Die Zuschüsse für die Entlastungsleistungen können, wenn Sie nicht in Anspruch genommen werden, angespart werden. Dies allerdings immer bis zum 30. Juni des Folgejahres. Also, ein wichtiger Termin, den man sich merken sollte!

Lassen Sie den Termin verstreichen, verfallen die angesparten Beträge. Schade drum, warum der Kasse etwas schenken?

Für unsere Kunden behalten wir natürlich diesen Stichtag und das angesparte Budget im Auge und rechnen direkt mit den Kassen ab. Dies ist für Sie kostenlos. Wir möchten, dass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.

Auch bei der Abrechnung der Leistungen haben wir immer das Budget im Blick, so dass Sie keine teuren Überraschungen erleben.

Eine Barauszahlung der Entlastungsleistung ist im Gesetz allerdings nicht vorgesehen.

Ihre
Stadthelfer

Eine Info der Ersatzkassen zu diesem Thema

Das nächste für Sie interessante Thema kommt in Kürze, bleiben Sie uns treu!

In unserem Informationsbereich werden wir nach und nach wichtige Themen rund um Pflege, Kostenerstattung etc. erklären. Folgende Themen sind momentan in Vorbereitung:

  • Verhinderungspflege
  • Sachleistungen
  • Umwandlung von Sachleistung in Entlastungsleistung
  • Essen auf Rädern
  • Fahrkostenerstattung für Taxifahrten
  • Wie
    stelle ich einen Antrag auf Pflegegrad
  • usw.